
Die richtigen Infrarotwellen für die Verarbeitung von Glas finden
Die meisten fertig erhältlichen Infrarotheizgeräte sind ziemlich ineffizient. Warum? Weil sie die Energie überallhin abstrahlen – doch viel davon erreicht das Zielgebiet gar nicht. Es ist, als würde man versuchen, eine Tür mit dem falschen Schlüssel zu öffnen: So sehr man auch drückt – die Tür wird nicht aufgehen.
Wenn es um spezielles Glas sowie bestimmte Zusatzstoffe geht, kann man einfach nicht nur Energie abstrahlen. Die Wärme muss dort ankommen, wo die Chemikalien tatsächlich Energie aufnehmen können. Das ist die einzige Möglichkeit, die Wärme tief in das Material zu bringen, ohne dabei nur die Oberfläche zu verbrennen.
Anpassung der Wärme an die chemischen Eigenschaften des Materials
Dafür passen wir den Filament sowie die Quarzbeschichtung der Lampen an. Jeder Glaszusatzstoff hat schließlich seine eigene „einzigartige Signatur“ – er reagiert nur auf bestimmte Wellenlängen.
Das Problem ist: Wenn Ihre Lampe bei 1,1 μm ihren Höhepunkt erreicht, während Ihr Zusatzstoff auf 2,5 μm reagiert, heizen Sie im Grunde nur die Luft im Raum auf. Wir verschieben daher die Spektraldistribution so, dass die Photonen tatsächlich ins Glas eindringen, anstatt direkt abprallend zurückzukehren.
Der Nachteil – denn es gibt immer einen Nachteil
Präzision hat ihren Preis. Wenn man das Spektrum so fein abstimmt, dass es besonders effizient ist, wird das System etwas empfindlicher. Es reagiert nun auf kleine Abweichungen in der Position des Materials. Wenn Ihre Bauteile auch nur wenige Millimeter verschoben werden, könnte das dazu führen, dass die optimale Wärmequelle nicht mehr erreicht wird. Man muss daher sehr genau auf die mechanischen Toleranzen achten, damit ein Lampensystem wirklich funktioniert.
In der Praxis funktionieren lassen
Egal, ob Sie kleine Labortests durchführen oder eine komplette Produktionslinie betreiben – diese Lampen sind dafür geeignet. Wir können die Leistung sowie Spannung so anpassen, dass sie zu Ihren vorhandenen Anschlüssen passen. So müssen Sie keinen ganzen Samstag damit verbringen, die ganze Anlage umzukabeln.
Wenn die Wellenlänge zur des Zusatzstoffs passt, funktioniert alles besser. Die Bearbeitungszeiten verkürzen sich. Man muss sich keine Sorgen mehr machen, dass der Kern kalt bleibt, während die Oberfläche überhitzt.
Es ist einfach: Man bringt die Energie genau dorthin, wo sie gebraucht wird.